Category: Allgemein
-
G-Moll
bemerkenswert:– Triller im Präludium “verlängern” den Klang der Töne– Präludium nimmt mit zunehmenden Zweiunddreißigsteln allmählich Fahrt auf – im Kontrast zum eigentlich gemächlichen Zeitmaß– Zweiteiliges Fugenthema: der zweite Teil füllt den Sprung im Themenkopf auf und verbindet so die beiden kleinen Sekunden– Thema wird tonal beantwortet– Engführungen in der zweiten Hälfte, in T 28f folgen…
-
G-Dur
bemerkenswert:– unbeschwert, leicht, spielerisch (Tripeltakte)– Versuch einer Temporelation Achtel=Achtel zwischen Präludium und Fuge– Das Thema der Fuge tritt auch in Umkehrung auf– Scheinbare Engführungen (in Oktaven) brechen spätestens nach dem Ende des führenden Themas ab bzw. verlaufen sich
-
Fis-Moll
bemerkenswert:– schwierig zu erfassendes Präludium; durch etwas Inegalité bekommt es bekommt es mehr Schwermut und lässt sich leichter mit der Fuge verknüpfen– tolles Fugenthema: es kämpft sich mühevoll in drei Etappen zur Quinte hoch um dann wieder herabzusinken– Kontrasubjekt mit den ewigen fallenden Sekunden unterstützt den lamentierenden Affekt– Umkehrung des Themas in der zweiten Hälfte…
-
Bergfest
Zeit für eine Zwischenbilanz: Die erste Hälfte des ersten Bandes ist dokumentiert – in spiel- und aufnahmetechnisch noch nicht ausgereiften aber interpretatorisch akzeptablen Videos. Und die ewige Erkenntnis, dass bei Aufnahmen nur ein Bruchteil von dem ankommt, was man gefühlt musikalisch differenziert hat. Nichtdestotrotz fühlt sich der Weg bisher richtig und gut an. “Mehr” geht…
-
es-/dis-Moll
bemerkenswert:– bisher das längste Set – und vielleicht das schönste ❤– H. Kellers Charakterisierung des Präludiums als Notturno finde ich sehr passend– enharmonischer Wechsel von Präludium (es, 6b) zu Fuge (dis, 6#)– Fuge erinnert an manche Kontrapunkte der Kunst der Fuge– Kontrapunkt im Überfluss: Enführungen, Umkehrung, Augementation und Kombinationen aus alldem– man hört ihr dank…
-
Es-Dur
bemerkenswert:– schwierig schwierig– das Präludium ist bereits eine Fuge a 4 mit zwei Themen, oder doch eine Toccata mit Fugen-Abschnitt und obligatem Kontrapunkt?– der Tempobereich, in dem die beiden Subjekte weder gestresst noch träge klingen ist sehr klein– spritzige Fuge